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Das Anliegen

 

Aktuelle Schulleistungsvergleiche lassen keinen Zweifel: In vielen Bundesländern zeigen sich an den systemischen Übergangsstellen (Grundschulende, Mittlerer Schulabschluss und Abitur) teilweise gravierende Kompetenzdefizite der Schüler – Tendenz steigend. Zudem fordert uns bundesweit die nur schlanke „Leistungsspitze“ sowie ein erheblicher Anteil an „Risikoschülern“ heraus.

Ursächlich hierfür sind nicht nur zu geringe Personalressourcen. Vielerorts wurde auch die Professionalität des Lehrpersonals vernachlässigt – im Zuge ideologischer Bildungspolitik wie landläufiger Forschungsskepsis. Die Folge: vielfach nur suboptimale, bisweilen gar schlechte Unterrichtsqualität – nicht zuletzt dank ungenügender Angebote an Lehrerweiterbildung, qualitativ wie quantitativ.

Dabei könnten unsere Schüler mehr. Und auch Lehrkräfte sind durchaus fortbildungsinteressiert, sie halten aber viele Angebote für wenig nachhaltig: zu wenig anwendbar, zu wenig langfristig angelegt, zu wenig kollegial orientiert. Das liegt nicht zuletzt am Scheitern früherer Schulentwicklungskonzepte: „Schulprogramme und Leitbilder haben Schülern nicht geholfen. (…) Der Nutzen von Steuergruppen konnte nicht nachgewiesen werden. (…) Es geht kaum um Unterrichtsverbesserung, und die zwischenmenschlichen Beziehungen werden zu wenig beachtet.“ (Schlee, 2013)

Dabei wäre eine forschungsbasierte und praxisnahe Sicherung bzw. Steigerung der Unterrichtsqualität die beste Garantie für größeren Lernerfolg bei den Schülern – und für mehr Berufszufriedenheit bei den Lehrern.

Diese Plattform versteht sich als Unterstützung und Ergänzung, aber auch Beschleunigung und Korrektur staatlicher Angebote zur Lehrerweiterbildung – nicht nur in NRW.

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